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Test
Die Testphase

In der Testphase prüfte ich zunächst Handlichkeit, Alltagstauglichkeit und Einfachheit der Bedienung. Dann testete ich auf mehreren unterschiedlich bergigen Plätzen, die zudem in ihrer Höhe über NN um 400m variierten, in wiefern die von Leupold beworbenen Funktionen dem Praxiseinsatz standhalten.

Spielwirksame Länge ist für mich ohne Laserunterstützung die Entfernung zum Grünanfang plus Fahnenposition abzüglich Schätz- bzw. Erfahrungswerten zu Wind und der Höhe des Ziels im Verhältnis zur Ausgangslage. Außerdem beziehe ich dann noch die Hanglage mit ein, in der sich mein Ball befindet. Über Temperatur und Höhe über NN hatte ich mir bis dahin wenig Gedanken gemacht.
 
Mit Inbetriebnahme des Gerätes pflegte ich einige Größen manuell in das Gerät ein: So wurde mir zum ersten Mal die Frage vor Augen geführt, wie hoch sich mein „Heimatplatz“ über dem Meeresspiegel befindet und welche Temperatur es aktuell draußen hatte. Ferner stellte ich meine Schlagweiten der Eisen 8,6 und 4 dem Gerät zur Verfügung. Ich war voller Euphorie, das Gerät auszuprobieren!

Gleich bei den ersten Versuchen war ich von der Einfachheit des Messvorgangs überrascht. Im Vorfeld hatte ich die eine oder andere Kritikermeinung gelesen, das Spiel würde durch die zeitaufwendigen Messvorgänge verlangsamt. Definitiv ist dem nicht so, vielmehr nimmt das Spieltempo zu, da das Abschreiten und das manuelle Errechnen der Schlaglänge entfallen.

Seit einigen Jahren hatte ich schon mit einem Lasergerät gearbeitet, dass Winkelkompensationen vornehmen kann, sprich die effektive Spiellänge angezeigt hat, wenn sich das anzuspielende Ziel höher oder tiefer als die Ausgangslage befindet. Der Leupold GX II stellt diese Zwischengröße als solche nicht dar, sondern verbindet sie zusammen mit den Algorithmen zu Temperatur und Höhenlage über NN zu einer spielwirksamen Länge.


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