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Test
Vom Messrad zum Präzisionslaser
Auf der Tour werden im Vorfeld eines Turniers für die Spieler Birdiebücher erstellt, die pro Loch jeweils um die 20 bis 30 Messpunkte beinhalten. In den Proberunden machen sich Spieler und Caddies darüber hinaus noch weitere Notizen und nehmen meist mit Laserhilfe weitere Messdaten auf. Ben Hogan war in den frühen 50er Jahren der Vorreiter in Bezug auf Platzvermessungsakribie. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Professionals oder Spitzenamateure in Zeiten vor Laser und GPS den Platz mit einem Entfernungsrad abgegangen sind, um die damals noch sehr ungenauen Birdiebücher der Golfclubs individuell zu modifizieren und zu perfektionieren.
Die Pioniere von damals hätten sich mit Sicherheit nichts sehnlicher gewünscht als jene Technologie, die heute auf Knopfdruck sogar noch viel mehr bietet als das reine Messen von Entfernungen.
Mit Inkrafttreten der Golfregeln von 2008 ist es sogar möglich, Geräte, die die reine Entfernung messen und ohne weitere Algorithmen ausgestattet sind, im Turnier zu verwenden, wenn die örtliche Platzregel dies gestattet. Ein Trend, der immer breitere Zustimmung findet.
Regel 14-3 (aus Golfregeln 2008-2011)
(…)
Sofern nicht in den Regeln vorgesehen, darf der Spieler während einer festgesetzten Runde keinerlei künstliche Hilfsmittel oder ungebräuchliche Ausrüstungen benutzen oder irgendeine Ausrüstung in ungebräuchlicher Art und Weise verwenden
(…)
b) die den Zweck haben, Entfernung oder Umstände abzuschätzen oder zu messen, die sein Spiel beeinflussen könnte;
(…)
Anmerkung: Die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die Spielern die Benutzung von Geräten erlaubt, die ausschließlich die Entfernung messen oder abschätzen.
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etracker